Urbane Jugendarbeitslosigkeit

Was machen Sie beruflich?

"Was machen Sie beruflich?" ist eine Frage, die wir oft im Leben gestellt bekommen. Die Meisten von uns beantworten diese Frage mit ihrem Jobtitel oder einer Beschreibung, wie wir unseren Lebensunterhalt bestreiten. Immer mehr Menschen können diese Frage jedoch nicht beantworten. Über 173 Millionen Personen über 15 Jahre sind derzeit weltweit arbeitslos.

Eine Last, die vor allem junge Menschen tragen

Arbeitslosigkeit ist in vielen Ländern vor allem unter jungen Menschen weit verbreitet, Entwicklungsländer sind meist besonders betroffen. In Subsahara-Afrika sind knapp 80% aller Arbeitslosen unter 35 Jahre alt. In Kenia macht die Gruppe der 15 - 34 jährigen in etwa 30% der Bevölkerung aus, jedoch 78% der Arbeitslosen. Zahlen, die mit aller Wahrscheinlichkeit weiter ansteigen werden, wenn man bedenkt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung unter 15 Jahre alt ist und auf 500.000 Jugendliche, die jedes Jahr die Schulen verlassen, nur 150.000 Jobs kommen.

Städte - Magnet für alle, die ein besseres Leben wollen

Afrika steckt mitten in einer rasanten Urbanisierung. Während 1950 nur einer von sieben Afrikaner*innen in einer Stadt wohnte, werden es 2050 wahrscheinlich 50% sein. Viele zieht es in die Städte, auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben, doch die Mehrheit findet sich in Elendsvierteln wieder. Heute leben 55% aller Stadtbewohner in Kenia in Slums, ohne Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser, Strom und sanitären Einrichtungen.

Arme Stadtbewohner sind extremen Risiken ausgesetzt

Die Liste der der Risiken, denen arme Stadtbewohner ausgesetzt sind ist lang und führt von gesundheitlichen Risiken, Ernährungsunsicherheit bis hin zu einem erhöhten Risiko, Opfer von Gewalt zu werden. Die Kindersterblichkeit in kenianischen Slums ist beispielsweise 70% höher als der Landesdurchschnitt. 50% der Bewohner*innen geben über 75% ihre Einkommens für Nahrungsmittel aus, wodurch kaum Raum bleibt für existenzielle Dinge wie eine Unterkunft, Bildung oder Krankenversorgung.

Was wir gegen urbane Jugendarbeitslosigkeit machen, erfahren Sie hier.

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